Pubertät ist, wenn die Eltern anfangen, sich seltsam zu benehmen. Im berührenden Drama Les Éblouis passiert das wortwörtlich und ist überhaupt nicht lustig. Sarah Suco erzählt in ihrem starken Filmdebüt vom Konflikt eines 14jährigen Mädchens, deren Eltern einer katholischen Sekte beitreten.
Weiterlesen“Der Sound des Lockdowns” – Live
Mit dem Drehbuch zu ihrem Film Live von 2016 nahm die Regisseurin gewissermaßen den aktuellen Lockdown vorweg. Auch wenn der Kontext ein anderer ist, machen die Parallelen Live zu einem erstaunlich aktuellen Film.
Weiterlesen“Stillstand im Block” – The Cat in the Wall
Der bulgarische Wettbewerbsbeitrag “Cat in the Wall” zeigt den ganz normalen Alltag in einem Wohnblock im Londoner Südosten. Ein bemerkenswerter Film, der eine Lebensrealität zeigt, die sonst im Kino nur selten stattfindet.
Weiterlesen“Nichts ist in Ordnung” – Albträumer
In seinem Regiedebüt betreibt Philipp Klinger Trauerarbeit als abgründigen beinahe selbstzerstörerischen Trip. Das ist morbide, verstörend und schon jetzt einer der radikalsten Filme des diesjährigen Festivals.
Weiterlesen“Von einem, der zurückkam” – Revenir
Im französischen Wettbewerbsbeitrag Revenir kehrt ein junger Mann in sein Heimatdorf zurück. Hier warten zwar ungeklärte Konflikte aus der Vergangenheit auf ihn. Doch die aktuellen Probleme erweisen sich als viel dringlicher. Jessica Paluds gelingt mit ihrem zweiten Film ein einfaches, aber berührendes Drama um Identität und die Suche nach wahrer Bestimmung.
Weiterlesen“Treffer daneben” – Jagdzeit
Mit ihrem Drama Jagdzeit blickt die Schweizerin Sabine Boss hinter die Fassade eines Züricher Großkonzerns und zeigt, wie bei einem Machtkampf um die richtige Unternehmensstrategie alle moralischen Schranken fallen. Mit fatalen Folgen, aber auch wenig Erkenntnisgewinn.
WeiterlesenDas 34. Braunschweig International Filmfestival geht online
Die 34. Ausgabe des Braunschweig International Filmfestival findet Corona-bedingt ausschließlich online statt. Das ist zwar schade, war aber wohl alternativlos. Das auch ein “Online-Festival” funktionieren kann, zeigte der Preview-Day am vergangenen Samstag.
WeiterlesenWater for Elephants – James Newton Howard: “Der faule Glanz der Krise”
Die star-besetzte Bestseller-Verfilmung Wasser für die Elefanten will eine große Hollywood-Romanze vor dem Hintergrund der Dreißiger Jahre erzählen, verhebt sich dabei aber gründlich. Und auch die Filmmusik von James Newton Howard macht mit den Bilder leider keine besonders gute Figur.
WeiterlesenAdore – Christopher Gordon: “Unnahbarkeit am Strand”
Die Doris-Lessing-Verfilmung Tage am Strand von 2013 will provokativ sein, verliert sich aber in ihrer unnahbaren Hochglanzoptik. Immerhin kann die Filmmusik von Christopher Gordon & Antony Partos überzeugen. Aber leider spiegelt auch sie die Probleme der Inszenierung.
WeiterlesenMary Shelley – Amelia Warner: “Der Blick von heute”
Die iranische Regisseurin Haifaa Al Mansour setzte 2018 mit Mary Shelley der berühmten Frankenstein-Autorin ein filmisches Denkmal. Doch leider verliert die Inszenierung – und dazu gehört auch die Filmmusik der Newcomerin Amelia Warner – die historische Person mit ihrer modernen Perspektive ziemlich aus den Augen.
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