The Devil Wears Prada – Theodore Shapiro: “Mission: Arbeitsmarkt”

Als kürzlich die Fortsetzung zu Der Teufel trägt Prada ihre Weltpremiere feierte, wurde diese live bei Disney+ übertragen. Es war ein exaltiertes Schaulaufen von Stars und Sternchen, in glamourösen Abendgarderoben, begleitet vom üblichen medialen Blitzlichtgewitter. So ist das halt in Hollywood, möchte man sagen. Doch gleichzeitig wirft dieser weltfremde Jahrmarkt der Eitelkeiten auch einen entlarvenden Blick auf den ersten Film von 2006. Grund genug für einen Blick zurück. Denn auch Theodore Shapiros Musik verrät viel über den Film, für den sie geschrieben wurde.

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Hamnet – Max Richter: “Familie Shakespeare im Gefühlsdusel”

Zum Kinostart überschlugen sich bei Hamnet die Kritiken: Zuschauer wetteiferten darum, wer bei diesem Film geheult hat. So viel Gefühlsdusel erscheint verdächtig? Ganz so einfach ist es dann auch nicht. Aber Chloé Zhaos Oscar-Darling hat durchaus Stärken, aber auch viele Probleme. Und davon ist auch die Oscar-nominierte Filmmusik Max Richts betroffen, woran die Regisseurin nicht ganz unschuldig ist.

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Toy Story – Randy Newman: “Der altmodische Charme des Modernen”

Bevor im Juni der fünfte Teil der Toy Story-Reihe in den Kinos startet, lohnt sich ein Blick darauf, wie 1995 alles anfing: Mit Computeranimation, die Kinogeschichte schrieb, und einer quirligen, Oscar-nominierten Filmmusik von Randy Newman, die primär ihrer Songs wegen in Erinnerung geblieben ist. Dabei weiß auch sein orchestraler Beitrag überraschend gut zu unterhalten.

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I Crudeli – Ennio Morricone: “Ein Sarg mit viel Geld und eine einsame Trompete”

Sergio Corbuccis Die Grausamen gehört zu den weniger bekannten Italowestern des Django-Regisseurs. Plaion-Pictures hat den pessimistischen Streifen als ersten Teil seiner Western’all-Arrabiata-Reihe der Vergessenheit entrissen. Zurecht: I Crudeli ist ein rauer Western mit ungewöhnlicher Prämisse. Und auch Ennio Morricones Filmmusik fasziniert bis heute.

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