True Crime und kein Ende. Netflix widmet sich in der zweiten Staffel von Monsters dem berüchtigten Fall der Menendez-Brüder, die 1989 in Beverly Hills ihre eigenen Eltern töteten. Das bringt zwar neuen Content für das Streaming-Portal, aber leider nur wenig neue Erkenntnisse. Auch die Musik von Thomas & Julia Newman wahrt routinierten Sicherheitsabstand.
WeiterlesenKategorie: Rezensionen
Knock at the Cabin – Herdís Stefánsdóttir: “Wenn Dich das Ende der Welt auch im Wald findet”
M. Night Shyamalan bleibt ein “enfant terrible” des Gegenwartskinos. Auch mit seinem Thriller Knock at the Cabin macht er es seinem Publikum wahrlich nicht leicht. Nicht weniger als das Ende der Welt steht dieses Mal an, sofern nicht ein Menschenopfer gebracht wird. Ist das religiöse Verblendung oder hat der umtriebige Regisseur damit doch mehr im Sinn? Die Filmmusik hilft bei der Indiziensuche.
WeiterlesenA Haunting in Venice – Hildur Guðnadóttir: “Wenn sich die Geister nicht bewegen”
Bei seiner dritten Poirot-Adaption verzichtete Kenneth Branagh offenbar ganz bewusst auf seinen Haus- und Hofkomponisten Patrick Doyle. Joker-Komponistin Hildur Guðnadóttir sollte für A Haunting in Venice eine ganz und gar nicht erwartbare Musik schreiben. Das ist ihr durchaus auch gelungen. Eine gute Idee war es aber trotzdem nicht.
WeiterlesenDungeons & Dragons – Honor among Thieves – Lorne Balfe: “Rasant verzettelt”
Dungeons & Dragons – Ehre unter Dieben war ein Überraschungshit im Kinojahr 2023. Auch die Filmmusik von Lorne Balfe weiß mit mitreißenden Themen zu begeistern, kann aber davon abgesehen kaum mit der Ideenfülle der Vorlage mithalten.
WeiterlesenD’après une histoire vraie – Alexandre Desplat: “Nur spannend reicht nicht”
Roman Polanskis Psychothriller Nach einer wahren Geschichte fiel 2017 bei Kritik und Publikum durch. Dabei ist der Plot um eine Schriftstellerin in der Schaffenskrise durchaus geschickt konstruiert. Leider bleibt die Inszenierung aber hinter den Möglichkeiten zurück. Auch Alexandre Desplats Filmmusik wirkt nicht gerade sonderlich inspiriert.
WeiterlesenAll the Light We Cannot See – James Newton Howard: “Kein Licht im Krieg”
Die Miniserie Alles Licht, das wir nicht sehen nach dem Bestseller von Anthony Doerr will eine mitreißende Liebesgeschichte im Zweiten Weltkrieg erzählen, gerät dabei aber erschreckend trivial. James Newton Howards Musik dazu ist zwar klangschön und hörenswert, übertreibt es aber mitunter mit dem Zuckerguss.
WeiterlesenThe Incredible Hulk – Craig Armstrong: “Unglaublich öde”
Angesichts des Welterfolgs der Avengers-Filme könnte man leicht vergessen, dass auch Der unglaubliche Hulk von 2008 zum Kanon des Marvel Cinematic Universe gehört. Das geschah vermutlich, weil die Produktion des eigentlich zweiten Hulk-Abenteuers zufällig in den Zeitraum der Neuausrichtung des Franchise fiel. An der filmischen oder filmmusikalischen Qualität lag es nämlich ganz sicher nicht.
WeiterlesenCop Land – Howard Shore: “Mit Musik im Moloch”
In den späten 90er-Jahren wurden Filme oft noch anders vertont als heute. Ein Beispiel dafür ist Howard Shores atmosphärisch-brodelnde Vertonung zu Cop Land vom James Mangold. Eine sperrige, hintersinnige Musik, die sogar weiter denkt, als der Film selbst.
WeiterlesenStargate – David Arnold: „Am Übergang zu einer anderen Welt“
Roland Emmerichs Stargate enttäuschte 1995 viele Zuschauer, weil der Film die großen Erwartungen, die er im Vorfeld erzeugt hatte, nicht erfüllen konnte. Rückblickend ist das Sci-Fi-Abenteuer aber in vielerlei Hinsicht bemerkenswert und besser gealtert, als man erwarten würde.
Weiterlesen7 pistole per i MacGregor – Ennio Morricone: “Voll auf die Zwölf”
Nicht jede unveröffentlichte Filmmusik verdient es, der Vergessenheit entrissen zu werden. Das gilt aber ganz und gar nicht für Ennio Morricones Die 7 Pistolen des MacGregor von 1966: eine ohrwurmverdächtige Musik zu einem bleischweren und prügelwütigen Italowestern, den man aber nicht allzu ernst nehmen sollte.
Weiterlesen







Neueste Kommentare