Kategorie: Filmmusik-Kritik

The Banshees of Inisherin – Carter Burwell: “Ein filmmusikalisches Mobile”

Das eigenbrödlerische Kunstdrama The Banshees of Inisherin von Martin McDonagh ist für 9 Oscars nominiert. Darunter befindet sich auch die Filmmusik von Carter Burwell. Das erstaunt. Denn so bemerkenswert der Film ist: Die fragil-atmosphärischen Klangwelten der Filmmusik sind zwar voller Melancholie, lassen aber viel Potential liegen.

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Viceroy’s House – A. R. Rahman: “Bollywood ohne Worte”

Der Stern von Indien bietet Melodram und große Gefühle vor der Kulisse des Endes der Kolonialzeit in Indien im August 1947. Doch der schön bebilderte Film kann sich nicht so recht zwischen Kitsch und Geschichtsaufarbeitung entscheiden. Das liegt auch an der Musik von AR Rahman, die vielleicht eine seiner besten ist, dem Film aber nicht wirklich hilft.

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Avatar – The Way of Water, Simon Franglen: “Ab ins Wasser”

Avatar – Way of Water ist ein Biest von einem Film. James Camerons Rückkehr nach Pandora begeistert als virtuos getrickste Pixel-Schlacht mit so noch nicht gesehenen Bilderfluten, in denen man sich geradezu verlieren kann. Schade nur, dass weniger Arbeit in eine schlüssige Handlung investiert wurde. Aber eigentlich ist das Drehbuch in diesem Film ohnehin nur Nebensache.

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Tulip Fever – Danny Elfman: “Ein verwelkter Strauß”

2015 kam mit Tulpenfieber – Tulip Fever einer der letzten Filme der Weinstein Company in die Kinos. Was zunächst wie ein sicherer Kandidat für die Awards-Season aussah, wurde zum Flop. Mit ihm ging auch die Filmmusik von Danny Elfman unter, wurde wenig beachtet. Nicht ganz zu Unrecht. Denn Probleme während der Produktion können nicht immer von der Musik aufgefangen werden.

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