In einer neuen Artikelreihe sollen auf Filmmusik 2000 Filme der jüngeren Vergangenheit und ihre Musiken vorgestellt werden, die zum Filmstart untergegangen sind, in der Kritik zerrissen wurden und doch einen zweiten Blick verdienen. Den Anfang macht das Familiendrama A Thousand Times Good Night in dem Erik Poppe seine Arbeit als Kriegsfotograf verarbeitet. Herausragend in der Hauptrolle: Juliette Binoche. Und auch die Filmmusik von Armand Amar kann sich hören lassen.
WeiterlesenKategorie: Filmmusik-Kritik
The Revenant – Ryuichi Sakamoto & Alva Noto: “Die musikalische Leere der Natur”
Alejandro González Iñárritu inszenierte 2016 mit The Revenant ein existenzielles Überlebensdrama und wurde von der Kritik dafür gefeiert. Auch die experimentelle Filmmusik von Ryuichi Sakamoto erhielt viel Lob. Wirklich auch zu Recht? Ein kritischer Blick auf den Film und seine Musik zeigt einige Unstimmigkeiten, die irritieren.
WeiterlesenAfter the Wedding – Mychael Danna
After the Wedding ist das US-Remake von Susanne Biers dänisch-schwedischem Familiendrama Nach der Hochzeit aus dem Jahr 2006, welches damals in der Kategorie „Bester fremdsprachiger […]
WeiterlesenA little Chaos – Peter Gregson: “Bloß kein Barock”
Gediegenes Kostümkino geht immer in den Kreisen des Arthouse-Kinos. Immer? Die Gärtnerin von Versailles von 2016 zeigt trotz guter Darstellerleistungen wie man es besser nicht machen sollte. Kann wenigstens die Filmmusik von Newcomer Peter Gregson etwas retten?
WeiterlesenBoston – Trent Reznor & Atticus Ross: „Der Feind in meiner Stadt“
Was machen eigentlich Trent Reznor & Atticus Ross, die 2011 mit “The Socical Network” einen Riesen-Filmmusik-Hit feierten? Sie schreiben weiter fleißig fürs Kino. Nur mit abnehmendem Erfolg, wie das Doku-Drama Boston von Peter Berg zeigt.
WeiterlesenAnnihilation – Geoff Barrow & Ben Salisbury:
“Über den Dingen schweben”
Annihilation, einer der herausforderndsten Science-Fiction-Filme des Jahrgangs 2018, war in Deutschland bislang ausschließlich auf Netflix zu sehen. Heute erscheint der Film von Alex Garland (Ex-Machina) auf Blu-Ray und nimmt den Zuschauer mit auf eine gewagte metaphysische Reise, bei der auch die Filmmusik eine große Rolle spielt.
WeiterlesenTomb Raider – Tom Holkenborg – “Der Blick ins Studio”
Tom Holkenborg ist gerade mit seiner Vertonung zum Fantasy-Epos “Mortal Engines” im Kino zu hören. Während viele Filmmusik-Sammler die Ästhetik seiner Arbeiten völlig ablehnen, lohnt sich ein differenzierter Blick hinter die Kulissen dieser Form der modernen Filmmusik-Produktion.
WeiterlesenWas uns nicht umbringt – Hauschka: “Der Soundtrack des Herbstes”
Eine der schönsten herbstlichen Filmmusiken des Jahres kommt aus Deutschland: Tom Bertelsmann alias Hauschka hat für Sandra Nettelsbergs Tragikomödie “Was uns nicht umbringt” reizvolle Klavier- und Streichermelodien gezaubert. Das ist hörenswert. Aber tut es auch dem Film gut?
WeiterlesenLost in Space – Christopher Lennertz
Gleich mit den ersten Takten der Filmmusik zur Netflix-Serie Lost in Space fühlt man sich mitten in die 90er Jahre zurückversetzt. Der heroische Main Title weckt Erinnerungen an eine Zeit, in der Komponisten wie David Arnold, Jerry Goldsmith oder Bruce Broughton regelmäßig große Orchesterpartituren schrieben und ihre Kinohelden mit strahlenden Fanfaren begleiteten.
WeiterlesenJurassic World – Fallen Kingdom- Michael Giacchino: “Gefangen im Franchise”
“Business as usual” im Blockbuster-Kino: Michael Giacchino hat einmal mehr einen populären Film-Franchise mit Musik ausgestattet. Seine Musik weiß in Teilen durchaus zu überzeugen, ist aber nicht frei von Abnutzungserscheinungen.
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