Kategorie: Rezensionen

Mank – Trent Reznor & Atticus Ross: “Neu ist nicht gleich alt”

David Finchers Mank gilt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die diesjährige Oscar-Verleihung. Das erstaunt, denn die ambitionierte Reise in das Hollywood der 30er und 40er Jahre erweist sich als sehr wechselhaftes überlanges Vergnügnen mit vielen Schwächen. Nur Trent Reznor & Atticus Ross wissen mit ihrer Filmmusik zu überraschen.

Weiterlesen

Il Ladro di Bagdad – Carlo Rustichelli – “Farbenprächtiges Italo-Märchen mit B-Movie-Charme”

Lockdown und verschneite Februar-Tage, da kann etwas filmischer Eskapismus nicht schaden. Wie wäre es mit einem naiven Orientspektakel aus den 60ern: In “Der Dieb von Bagdad” kämpft Muskelmann Steve Reeves um die Liebe einer Prinzession zur prachtvollen Filmmusik von Carlo Rustichelli. Ein Film, über dem man im Netz nicht viel Gutes liest, der aber trotzdem lohnt.

Weiterlesen

A Thousand Times Good Night – Armand Amar: “Bilderwelten”

In einer neuen Artikelreihe sollen auf Filmmusik 2000 Filme der jüngeren Vergangenheit und ihre Musiken vorgestellt werden, die zum Filmstart untergegangen sind, in der Kritik zerrissen wurden und doch einen zweiten Blick verdienen. Den Anfang macht das Familiendrama A Thousand Times Good Night in dem Erik Poppe seine Arbeit als Kriegsfotograf verarbeitet. Herausragend in der Hauptrolle: Juliette Binoche. Und auch die Filmmusik von Armand Amar kann sich hören lassen.

Weiterlesen