Autor: Mike Rumpf

Mank – Trent Reznor & Atticus Ross: “Neu ist nicht gleich alt”

David Finchers Mank gilt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die diesjährige Oscar-Verleihung. Das erstaunt, denn die ambitionierte Reise in das Hollywood der 30er und 40er Jahre erweist sich als sehr wechselhaftes überlanges Vergnügnen mit vielen Schwächen. Nur Trent Reznor & Atticus Ross wissen mit ihrer Filmmusik zu überraschen.

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Il Ladro di Bagdad – Carlo Rustichelli – “Farbenprächtiges Italo-Märchen mit B-Movie-Charme”

Lockdown und verschneite Februar-Tage, da kann etwas filmischer Eskapismus nicht schaden. Wie wäre es mit einem naiven Orientspektakel aus den 60ern: In “Der Dieb von Bagdad” kämpft Muskelmann Steve Reeves um die Liebe einer Prinzession zur prachtvollen Filmmusik von Carlo Rustichelli. Ein Film, über dem man im Netz nicht viel Gutes liest, der aber trotzdem lohnt.

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“Zwischen Giallo und Haunted House” – Schlaf

Horror made in Germany. Das gab es in den letzten Jahren immer häufiger mit vielen erstaunlich gelungenen Genre-Beiträgen. Beim Braunschweig International Film Festival lädt nun Schlaf von Michael Venus zum zitier-freudigen Gruseln. ein. In den Hauptrollen werden Sandra Hüller und Gro Swantje Kohlhof von fiesen Träumen gequält.

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“Von einem, der zurückkam” – Revenir

Im französischen Wettbewerbsbeitrag Revenir kehrt ein junger Mann in sein Heimatdorf zurück. Hier warten zwar ungeklärte Konflikte aus der Vergangenheit auf ihn. Doch die aktuellen Probleme erweisen sich als viel dringlicher. Jessica Paluds gelingt mit ihrem zweiten Film ein einfaches, aber berührendes Drama um Identität und die Suche nach wahrer Bestimmung.

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