Schlagwort: Golden Globe Nominierung

The Banshees of Inisherin – Carter Burwell: “Ein filmmusikalisches Mobile”

Das eigenbrödlerische Kunstdrama The Banshees of Inisherin von Martin McDonagh ist für 9 Oscars nominiert. Darunter befindet sich auch die Filmmusik von Carter Burwell. Das erstaunt. Denn so bemerkenswert der Film ist: Die fragil-atmosphärischen Klangwelten der Filmmusik sind zwar voller Melancholie, lassen aber viel Potential liegen.

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Mank – Trent Reznor & Atticus Ross: “Neu ist nicht gleich alt”

David Finchers Mank gilt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die diesjährige Oscar-Verleihung. Das erstaunt, denn die ambitionierte Reise in das Hollywood der 30er und 40er Jahre erweist sich als sehr wechselhaftes überlanges Vergnügnen mit vielen Schwächen. Nur Trent Reznor & Atticus Ross wissen mit ihrer Filmmusik zu überraschen.

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The Revenant – Ryuichi Sakamoto & Alva Noto: “Die musikalische Leere der Natur”

Alejandro González Iñárritu inszenierte 2016 mit The Revenant ein existenzielles Überlebensdrama und wurde von der Kritik dafür gefeiert. Auch die experimentelle Filmmusik von Ryuichi Sakamoto erhielt viel Lob. Wirklich auch zu Recht? Ein kritischer Blick auf den Film und seine Musik zeigt einige Unstimmigkeiten, die irritieren.

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Three Billboards Outside of Ebbing, Missouri – Carter Burwell: “Der richtige Tonfall”

In Three Billboards Outside of Ebbing, Missouri zieht eine Frau in den Krieg – gegen die Polizei, gegen das Vergessen und gegen das eigene Trauma. Bei den diesjährigen Filmauszeichnungen avancierte das Drama zum Kritiker-Darling. Auch die Musik von Carter Burwell wurde mit einer Oscar-Nominierung bedacht. Doch ist das auch wirklich gerechtfertigt?

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Arrival – Jóhann Jóhannsson

Vielleicht hat der ein oder andere die Musik zum Science-Fiction-Drama Arrival bei den Oscar-Nominierungen 2017 vermisst. Jóhann Jóhannssons Beitrag zum Film wurde von der Academy wegen der prominenten Verwendung eines Musikstücks von Max Richter ausgeschlossen. Es sei für den Zuschauer schwer, zwischen präexistenter und neu komponierter Musik zu unterscheiden, so die Begründung. Schade. Der Academy entgeht damit nämliche eine faszinierende Tonschöpfung.

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