Bevor der fünfte Teil der Toy Story-Reihe in den Kino startet, lohnt sich ein Blick darauf, wie 1995 alles anfing. Mit Computeranimation, die Kinogeschrieb. Und einer quirligen Oscar-nominierten Filmmusik von Randy Newman, die vor allem ihrer Songs wegen in Erinnerung geblieben ist. Aber auch sein orchestraler Beitrag ist gut gealtert.
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Frankenstein – Alexandre Desplat: “Filigran zusammengeflickt”
Und noch einmal Frankenstein; Guillermo del Toro hat sich Mary Shelleys berühmtem Briefroman angenommen und daraus ein schwelgerisches Fantasymärchen gemacht. Mit Erfolg: Die Netflix-Produktion wurde neunmal Oscar-nominiert. Dazu gehört auch Alexandre Desplats emotionale Filmmusik – eine seiner besten seit Langem, allerdings mit einigen Einschränkungen.
WeiterlesenParallel Mothers – Alberto Iglesias: “Dissonanzen der Mutterschaft”
Vor 3 Jahren Oscar-nominiert und doch in der öffentlichen Wahrnehmung weitestgehend untergegangen, ist die Filmmusik von Alberto Iglesias zu Almodóvars Parallel Mothers. Das überrascht nicht, denn die Musik ist ziemlich sperrig und düster. Trotzdem lohnt sich das genaue HInhören.
WeiterlesenBugonia – Jerskin Fendrix: “Die Musik im Kopf”
Wie hört sich die Musik im Kopf eines Verschwörungstheoretikers an? Jerskin Fendrix ergründet mit seinem experimentell-avantgardistischen Orchesterwerk in Bugonia die Innenwelt eines von der Gesellschaft Vergessenen, der sich “einer großen Sache” auf der Spur wähnt.
WeiterlesenAvatar – James Horner: “Träume in Blau”
Im Dezember startet der dritte Teil von James Camerons Avatar mit dem Untertitel “Fire & Ash” in den deutschen Kinos. Grund genug, noch einmal zurückzuschauen, wie alles begann. Und da zeigt sich: Der erste Film ist alles andere als perfekt, aber überraschend gut gealtert – ein Urteil, das auch für James Horners Filmmusik gilt.
WeiterlesenOne Battle After Another – Jonny Greenwood: “Brüchige Revolution”
One Battle after another sorgt im Kino gerade für Furore. Paul Thomas Andersons wilder Genremix aus Familiendrama, Actionthriller und Gesellschaftsthriller gilt bereits jetzt als einer der besten Filme des laufenden Jahres. Und auch die ungewöhnliche Filmmusik von Jonny Greenwood darf sich Hoffnungen auf eine Oscar-Nominierung oder vielleicht sogar mehr machen.
WeiterlesenEncanto – Germaine Franco: “Alles bleibt in der Familie”
Germaine Franco ist die erste Komponistin, die für einen abendfüllenden Disneyfilm die Musik schreiben durfte. Mit Encanto taucht die Kolumbianerin tief in die Folklore ihres Heimatlandes ein. Ohne etwas klassisch-kitschige Disney-Magie ging es dabei aber am Ende doch nicht. Eine seltsame Mischung, die aber für viel Hörspaß sorgt.
WeiterlesenWicked – John Powell & Stephen Schwartz: “Zu viel Plüsch in Oz”
Wicked brachte 2024 das klassische Hollywood-Musical wieder auf die große Leinwand. Mit einem Unterschied: In Zeiten des Franchise-Kinos wurde die Bühnenfassung gleich auf zwei Filme verteilt. Das ergibt Räume für die Musik von John Powell. Der schlägt sich zwar gut, steckt aber irgendwie trotzdem zwischen den Songs fest.
WeiterlesenAmerican Fiction – Laura Karpman: “Wider den Klischees”
Laura Karpmans jazzige Filmmusik zur Satire American Fiction wurde 2024 völlig überraschend für den Oscar nominiert. Und das völlig zurecht, denn ihre Arbeit macht das unterhaltsame Regiedebüt von Cord Jefferson viel besser als es eigentlich ist und lässt über manches Klischee großzügig hinwegblicken.
WeiterlesenLittle Women – Alexandre Desplat: “Zwischen gestern und heute”
In ihrer Literaturverfilmung von Little Women gewinnt Greta Gerwig dem berühmten Jugendbuch-Klassiker um vier Schwestern im 19. Jahrhundert neue Perspektiven ab. Ihre Verfilmung ist feministisch, aufmüpfig und trotzdem äußerst romantisch. Ganz so erfrischend ist die Oscar-nominierte Filmmusik von Alexandre Desplat aber leider nicht.
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