16 Oscar-Nominierungen gab es für Ryan Cooglers Blood & Sinners. Mit dabei: die Golden-Globe-prämierte Filmmusik von Ludwig Göransson. Die Mischung aus Historiendrama und Vampirschocker bietet einen wilden Ritt voller Allegorien. Doch ist der riesige Hype wirklich gerechtfertigt und verdienen der Film und seine Musik all diese Meriten?
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Avatar – Fire & Ash – Simon Franglen: “Verwässertes Pandora”
Viel Feuer, wenig frischer Wind: Trotz beeindruckender neuer Stämme und gewaltiger Action-Tableaus stellt sich nach dem dritten Teil der Avatar-Saga die dringende Frage, ob das erfolgreichste Franchise der Welt seinen kreativen Zenit nicht längst überschritten hat.
Das gilt auch für die unterhaltsame Filmmusik von Simon Franglen, die vom oberflächlichen audiovisuellen Spektakel an ihre Grenzen gebracht wird.
Greenland – David Buckley: “Endzeit ohne Paukenschlag”
Während der Corona-Pandemie wollte niemand das Weltuntergangsszenario von Greenland sehen. Doch der solide Katastrophenfilm hat in den Jahren durchaus sein Publikum gefunden, sodass gerade sogar Teil 2 in den Kinos startet. Grund genug, auf den Film und David Buckleys Filmmusik zurückzublicken.
WeiterlesenSirāt – Kangding Ray: “Der gnadenlose Beat der Wüste”
Der Cannes-Jurypreis-Gewinner Sirāt – ein mysteriöser Roadtrip durch die Wüste Marokkos – sorgte 2025 für Furore. Nicht zuletzt dank der außergewöhnlichen, gegen alle Klischees eingesetzten Techno-Filmmusik des DJs Kangding Ray. Doch ist der Hype berechtigt?
WeiterlesenJay Kelly – Nicholas Britell: “Eitelkeit & Charme”
Noah Baumbachs neuer Film Jay Kelly mit George Clooney will das Psychogramm eines erfolgreichen Hollywood-Schauspielers sein, bietet aber allein selbstverliebtes Starkino. Einziger Lichtblick: die wunderschöne Filmmusik von Nicholas Britell, die die Filmkomödie vor dem völligen Absturz bewahrt.
WeiterlesenAnimalia – Edoardo Petracci: “Stimmen in der Wildnis”
Wie fesselnd auch Kurzfilme sein können, zeigt die norwegische Produktion Animalia, eine Dystopie, in der ein Teil der Menschheit als wildes Naturvolk lebt. Auf der Tonspur experimentiert die Filmmusik des Newcomers Edoardo Petracci mit dem Einsatz menschlicher Stimmen.
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