Die diesjährige Berlinale war geprägt von einem tiefen Riss zwischen filmischer Kunst und lautstarkem Aktivismus. Während İlker Çataks Gelbe Briefe den Goldenen Bären feierte, sorgten radikale Statements auf der Bühne und die Forderung nach politischer Positionierung des Festivals für eine toxische Debatte. In den Kinos überzeugten dagegen vorrangig Produktionen, die das Politische subtil im Privaten verhandeln.
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Berlinale 2026 (2): Berlinale Classics: Geheimnisse einer Seele – Yongbom Lee
Beim Fokus auf den aktuellen Wettbewerb und Star & Sternchen könnte man glatt vergessen, dass die Berlinale in der Classics-Sektion auch restaurierte Stummfilmklassiker wiederentdeckt: In diesem Jahr spielte das Ensemble Broken Frames Syndicate die neukomponierte Musik von Yongbom Lee zu Papsts Geheimnisse einer Seele von 1926. Ein interessantes audiovisuelles Experiment, das mitunter aber den Film aus den Augen verliert.
WeiterlesenBerlinale 2026 (1): Zwischen politischem Ernst und indonesischem Splatter
Filmmusik 2000 zum ersten Mal auf der Berlinale. Ein paar filmische Eindrücke vom 76. Jahrgang des Festivals, bei dem gelungenes Genrekino ein ums andere Mal den Wettbewerb überraschend Paroli bot.
WeiterlesenKohlhiesels Töchter – Diego Ramos Rodríguez: „Widerspenstige Filmmusik“
Auf der Berlinale 2024 feierte am Sonntag die 4K-Restaurierung der Ernst Murnau-Stiftung von Ernst Lubitschs Stummfilm Kohlhiesels Töchter (1920) seine Premiere mit Live-Musikbegleitung. Die Neuvertonung stammt von Diego Ramos Rodríguez, der 2023 mit Die Theorie von allem gerade sein Kinodebüt gefeiert hat.
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