Vor 3 Jahren Oscar-nominiert und doch in der öffentlichen Wahrnehmung weitestgehend untergegangen, ist die Filmmusik von Alberto Iglesias zu Almodóvars Parallel Mothers. Das überrascht nicht, denn die Musik ist ziemlich sperrig und düster. Trotzdem lohnt sich das genaue HInhören.
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Encanto – Germaine Franco: “Alles bleibt in der Familie”
Germaine Franco ist die erste Komponistin, die für einen abendfüllenden Disneyfilm die Musik schreiben durfte. Mit Encanto taucht die Kolumbianerin tief in die Folklore ihres Heimatlandes ein. Ohne etwas klassisch-kitschige Disney-Magie ging es dabei aber am Ende doch nicht. Eine seltsame Mischung, die aber für viel Hörspaß sorgt.
WeiterlesenDune – Hans Zimmer: „Klänge aus dem Schatten“
Ist das noch Musik oder bereits Sound Design? Hans Zimmer Vertonung des ersten Teils der Dune-Neuverfilmung brachte ihm seinen zweiten Oscar ein, gleichzeitig aber auch viel Kritik aufgrund des gewagten, zum Geräuschhaften neigenden Musik-Konzepts. Sperrig ist sein Dune allemal. Trotzdem lohnt es sich, der ungewöhnlichen Klangwelt des Wüstenplaneten eine Chance zu geben.
WeiterlesenOld, Trevor Gureckis: “Im Sande verlaufen”
Mit seinem neuesten Thriller Old versucht sich M. Night Shyamalan einmal mehr an vielschichtigem Mistery-Kino mit eingebautem Twist. Die hervorragende Grundidee trägt den Film, auch wenn Shyamalan seltsam ziellos inszeniert. Zu diesem Eindruck trägt auch die Filmmusik leider mit bei.
WeiterlesenMank – Trent Reznor & Atticus Ross: “Neu ist nicht gleich alt”
David Finchers Mank gilt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die diesjährige Oscar-Verleihung. Das erstaunt, denn die ambitionierte Reise in das Hollywood der 30er und 40er Jahre erweist sich als sehr wechselhaftes überlanges Vergnügnen mit vielen Schwächen. Nur Trent Reznor & Atticus Ross wissen mit ihrer Filmmusik zu überraschen.
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