The Emperor’s Club – James Newton Howard

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Leichte Kost von James Newton Howard! Nach der Suspense-Musik Signs und dem Abenteuerscoring beim Treasure Planet geht es in der dritten Filmmusik von James Newton Howard im Jahr 2002 etwas entspannter zu. Club der Cäsaren – The Emperor’s Club, eine Mischung aus Club der toten Dichter und Mr. Holland’s Opus, erzählt von einem Lehrer (Kevin Kline), der sich um einen rebellischen College-Schüler kümmert.

Newton Howard begleitet das Drama mit entspannten, einfühsamen Klänge. Das Spiel der Streicher wird dabei reizvoll von einzelnen Instrumentsoli verziert, in denen Gitarre, Violine und Trompte hübsch aufspielen. Dazu gibt es ein paar ruhige Klavierspielerein, die sich deutlich an Thomas Newman orientieren, dessen Kompositionen zum Duft der Frauen und Ein Amerikanischer Quilt hier vermutlich als Temp-Track (die musikalische Vorlage beim Dreh) dienten. Entlang dieser Vorgaben bestreitet Howard die knapp dreißigminütige Komposition mit einem hübschen, eingängigen Hauptthema. In den eleganten Streicherpassagen den dezenten Popelementen und den Newmanschen Einflüssen macht die Musik durchaus Spaß. In ihrer Kurzweil und netten Machart ist The Emperor’s Club zwar keine essentielle oder besonders originelle, dafür aber durchweg sympathische Filmmusik für zwischendurch.

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