Honolulu Baby (: – Carlo Siliotto

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Filmmusiken wie Honolulu Baby gibt es im italienischen Kino wie Sand am Meer. Irgendwo zwischen Easy Listening und Jazz angesiedelt und angereichert mit folkloristischen Elementen, steht auch die Komposition des in Rom geborenen Carlo Siliotto in der langen Tradition stilistisch ähnlicher Vertonungen.

Natürlich dürfen in der Instrumentierung akustische Gitarre, Trompete und Akkordeon ebenso wenig fehlen wie exotische Perkussion und Klarinette. Und so verbreitet die Musik die für italienische Filmkompositionen typische Atmosphäre im Wechsel von Melancholie und ansteckender Lebensfreude

Insofern ist Siliottos Beitrag zu der hierzulande bislang noch nicht gezeigten Komödie (Kinostart in Italien war im März 2001) von Maurizio Nichetti durchaus passabel. Kaum eine essentielle Filmkomposition, aber sicher sympathischer als manche Konfektionsware Marke Hollywood. Garniert wird die recht kurze Soundtrack-Veröffentlichung von Pacific Time Entertainment von zwei Versionen des Titelsongs „Honolulu Baby“ und dem eher überflüssigen Schlager „Mama Melancias“.

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