Hancock – John Powell

Skeptisch blickt der in Ungnade gefallene Superheld Hancock alias Will Smith in die Kamera – zumindest auf dem Titelbild der Filmmusik-CD zum gleichnamigen Film von Peter Berg. Und ähnlich skeptisch muss man wohl auch der Vertonung von John Powell begegnen: Denn der Amerikaner erfüllt mit Hancock alle Klischee-Erwartungen an eine actionlastige Superhelden-Parodie wie diese. Erneut mischt er ganz in Tradition von Musiken wie Paycheck, Jumper oder Mr. & Mrs. Smith das Spiel des Orchesters mit poppiger, vielseitig (Elektronik + allerhand Schlagwerk) erzeugter Rhythmik.

Ein hübsches heroisches Thema (meist im Blech zu hören) für den Helden, viele entspannte Gitarrenklänge, eine Reihe munterer Klangkollagen und in der Action der ein oder andere Verweis auf Danny Elfmans Spider-Man-Musiken: All das ist unterhaltsam und durchaus abwechslungsreich gestaltet, aber eben auch nur zu gut aus früheren Powell-Musiken bekannt. Muss daher doch die Skepzis überwiegen? Wie den Filmhelden zu Beginn des Filmes braucht man Powell dann wohl nicht gleich in Ungnade fallen zu lassen. Dafür bereitet seine launige Hancock-Vertonung dann doch zu viel sommerlichen Hörspaß.

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